Benutzung des TourMate SLX-350

Dieser Artikel beschreibt die Benutzung des TourMate SLX-350 Navigationsgerätes von Pearl in Slackware. Da ich recht wenig über dieses Thema im Internet gefunden habe, kann ich ja mal ein paar Zeilen dazu schreiben, dachte ich.

Stand: 2015-04-06

Alles hier beschriebene eignet sich potentiell auch dazu das Navigationsgerät unbrauchbar zu machen. Bevor man Daten verändert sollte man immer eine Sicherungskopie der originalen Daten machen. Ich bin nicht dafür verantwortlich, was ihr mit euren Geräten macht.

Navigationsgerät

Ich habe hier das vorgenannte TourMate SLX-350 von Pearl.

Es arbeitet mit Windows CE als Betriebsystem und mit Navteq Karten.

Am Anfang wird das Gerät erst mal gemäß der Anleitung in Dienst genommen, wobei ich nicht das letzte Kartenupdate aufspielen konnte. So wie ich das verstanden habe, wäre es prinzipiell möglich, aber der Hersteller besteht darauf, ein Windowsprogramm zur Authentifizierung auf seiner Homepage zu benutzen. Wer hier weitere, oder andere Informationen hat kann sie mir gerne zukommen lassen.

Die MiniSD-Card mit den Kartendaten ist bei der beigelegten CD in der Hülle und gehört in den Schacht unter dem Akku auf der Rückseite. Zum Akku gelangt man durch den verschraubten Deckel an der Hinterseite.

Beim Durchgang durch die Settings kann man alles einstellen, wie man es möchte. Im Punkt Setting -> USB wird die Checkbox „Mass Storage“ markiert.

Angeschlossen wird das Gerät über das mitgelieferte USB Kabel (USB MiniUSB).

Auf die normale Navigation mit dem Gerät gehe ich hier nicht ein, die Gründe liegen auf der Hand. Interessanter ist das Erstellen von Routen am PC und das Kopieren auf das Navi. … Dann noch das Abfahren, klar! 😉

Slackware konfigurieren

Die hier benutzte Version ist Slackware64 14.1 ohne 32bit kompatibilität. Für das Einbinden in das System brauchen wir folgendes:

  1. Eine Regel für udev
  2. Anpassung der Datei /etc/fstab zum richtigen mounten des Gerätes

Eine Regel für udev

Hierfür werden erst mal ein paar Informationen recherchiert.
Also wird das Navi am USB Port konnektiert und angeschaltet. Mittels

user@rechner:~$ lsusb
...
Bus 001 Device 012: ID 045e:ffff Microsoft Corp. Windows CE Mass Storage
user@rechner:~$

Da haben wir das Navi schon gefunden. Der Hersteller ist also 045e und das Gerät ist ffff. Die Datei /var/log/messages sagt dazu folgendes:

user@rechner:~$ cat /var/log/message
...
Mar 19 17:51:17 rechner kernel: [12708.967740] usb 1-5.1: new high-speed USB device number 12 using ehci_hcd
Mar 19 17:51:18 rechner kernel: [12709.490795] usb 1-5.1: New USB device found, idVendor=045e, idProduct=ffff
Mar 19 17:51:18 rechner kernel: [12709.490799] usb 1-5.1: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=0
Mar 19 17:51:18 rechner kernel: [12709.490801] usb 1-5.1: Product: Generic Mass Storage (PROTOTYPE--Remember to change idVendor)
Mar 19 17:51:18 rechner kernel: [12709.490802] usb 1-5.1: Manufacturer: Generic Manufacturer (PROTOTYPE--Remember to change idVendor)
Mar 19 17:51:18 rechner kernel: [12709.491164] usb-storage 1-5.1:1.0: Quirks match for vid 045e pid ffff: 400
Mar 19 17:51:18 rechner kernel: [12709.491186] scsi17 : usb-storage 1-5.1:1.0
Mar 19 17:51:18 rechner mtp-probe: checking bus 1, device 12: "/sys/devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb1/1-5/1-5.1" 
Mar 19 17:51:18 rechner mtp-probe: bus: 1, device: 12 was not an MTP device 
Mar 19 17:51:19 rechner kernel: [12710.493041] scsi scan: INQUIRY result too short (5), using 36
Mar 19 17:51:19 rechner kernel: [12710.493047] scsi 17:0:0:0: Direct-Access                                    PQ: 0 ANSI: 0
Mar 19 17:51:19 rechner kernel: [12710.493929] sd 17:0:0:0: [sde] 7744512 512-byte logical blocks: (3.96 GB/3.69 GiB)
Mar 19 17:51:19 rechner kernel: [12710.494292] sd 17:0:0:0: [sde] Write Protect is off
Mar 19 17:51:19 rechner kernel: [12710.499285]  sde: sde1
Mar 19 17:51:19 rechner kernel: [12710.501925] sd 17:0:0:0: [sde] Attached SCSI removable disk
user@rechner:~$

Die fett gedruckten Informationen benutzen wir gleich noch für die Regel, die wir jetzt bauen. Dazu wird als root die Datei /etc/udev/rules.d/90-own-usb.rules erstellt und mit folgendem Inhalt gefüllt:

# NavGear SLX-350 Motorrad Navi als CardReader einbinden
SUBSYSTEMS=="usb", KERNEL=="sd?1", ATTRS{idVendor}=="045e", ATTRS{idProduct}=="ffff", SYMLINK+="slx-350"

Die Option SYMLINK gibt an, wie der Link in /dev zum Gerät heißen soll. idVendor und idProduct haben wir ja eben schon eruiert. Nach dem Speichern (man braucht udev nicht neu starten) wird die Regel kontrolliert. In der Konsole starten wir einen Monitor über die Gerätelinks in /dev:

user@rechner:~$ watch -n1 find /dev -type l -maxdepth 1

Hier wird nach einem erneuten Konnektieren des Navis der Link zur Gerätedatei erstellt. In der Liste erscheint also nach dem Anstecken:

Every 1.0s: find /dev -type l -maxdepth 1       Tue Mar 19 19:01:45 2013

...
/dev/slx-350
...

Damit funktioniert die Regel und das Navi wird immer auf /dev/slx-350 verlinkt.

Anpassung der Datei /etc/fstab

Das folgende muß natürlich als Benutzer „root“ durchgeführt werden.
Da das Navi jetzt immer auf den gleichen Punkt in /dev verlinkt wird, können wir einen bequemen Eintrag in die Datei /etc/fstab vornehmen.
Das machen wir jetzt auch und tragen folgende Zeilen ein:

# Eigene USB-Geraete
/dev/slx-350     /mnt/navi        auto        noauto,users,rw  0   0

Durch die Option users dürfen auch Angehörige der Gruppe users das Navi ein- und aushängen. Das kann man auch auf die Gruppe plugdev legen.
Anschließend wird noch das Verzeichnis /mnt/navi erstellt:

root@rechner:/# mkdir /mnt/navi

Strecken

Da das Gerät ja jetzt ordentlich im System erkannt wird und wir auf die Daten zugreifen können, geht es ans Strecken erstellen.

Format der Strecke

Das Format der Strecke richtet sich nach der gewünschten Nutzung.

kml 4.2

Möchte man die routing-Funktion des Gerätes nutzen und von Wegpunkt zu Wegpunkt gelotst werden, wählt man das Format kml 4.2.
Die Benennung der Strecke im Gerät erfolgt nach dem Schema: „[Name des ersten Wegpunktes]->[Name des letzten Wegpunktes]“. Da es in kml-Dateien auch ein Feld für die Bezeichnung der Strecke gibt, hat das bei mir erst mal für etwas Erstaunen gesorgt.
Die Dateien werden also in das Verzeichnis mnt/navi/mobilenavigator/content/userdata/route kopiert. Eventuell muß man noch eins- oder zwei dieser Verzeichnisse anlegen. Nach dem Aushängen und Neustarten der Navisoftware (meiner Erfahrung nach langt es oft schon, die Navigationssoftware -anstatt dem gesamten Gerät- neu zu starten.) kann man die Strecke im Navi ganz normal laden. Das geschieht im dem man im Menü -> Route -> Route laden die Route wählt. Sollte die Benennung jetzt vernachlässigt sein rächt es sich jetzt.

gpx

Will man eine feste Strecke abfahren, ohne das das Gerät die Strecke neuberechnet, wählt man das Format gpx.

Ein Wort der Warnung:
Sollte man von der Strecke abweichen und in der Falschen Fahrtrichtung wieder auffahren, gibt es keine Warnung vom Gerät. Es lotst einen weiter und stellt die Fahrtrichtung der Streckenführung einfach um.

Die Dateien werden in das Verzeichnis /mnt/navi/mobilenavigator/content/userdata/track kopiert. Eventuell muß man auch hier noch eins- oder zwei dieser Verzeichnisse anlegen.
Das Gerät behandelt diese Dateien genauso wie aufgezeichnete Strecken. Sie werden auch genauso geladen wie diese,also im Menü -> Fahrtenübersicht -> Fahrt wählen.

Routen in gpx Dateien werden ignoriert. Sollte die gpx Datei ausschliesslich eine Route enthalten kommt die Fehlermeldung „Punkte sind zu weit voneinander entfernt, kann keine Route erstellen“, oder so ähnlich. Das erstellen der Route im Gerät dauert relativ lange (ein paar Minuten für eine 100 km Tour über Landstraßen).

Points of Interest in der gpx-Datei (POI-Modus im MotoPlaner) werden beim Abfahren in der Karte nicht angezeigt.

Route aus dem Internet laden

Natürlich kann man sich auch fertige Routen aus dem Internet herunterladen. Das Angebot ist groß und die Internetseiten sind nicht schwer zu finden.

Routen per Tourenplaner

Ein kostenloser Tourenplaner mit vielen Exportformaten gibt es auf http://www.motoplaner.de. Auf diesen werde ich mich hier auch beziehen. Auch wenn es eine Fülle anderer Programme gibt. Einer muß gewählt werden.

Hier wird die Route geplant. Den Anfangs- und den Zielpunkt sollte man gewissenhaft und ordentlich benennen. Das geschieht durch einen linken Mausklick auf den Punkt im Feld Name. Das Navi setzt den Namen der Route aus dem Namen des Startpunktes, “ -> “ und dem Namen des Zielpunktes zusammen. Bei fünf „einfach zusammengetackerten“ Routen hat man fünf Routen, die alle „Wpt1->Wpt54“ -oder ähnlich- heißen. Damit ist die Identifizierung relativ schwer. Es ist allerdings ein wenig Vorsicht mit dem Zeichensatz geboten. Unzulässige Zeichen zu verwenden ist im Prinzig nicht schlimm. Die Routen werden vom Gerät einfach ignoriert. Ich habe keine komplette Tabelle, aber folgende Zeichen funktionieren im Namens-Attribut der kml-Datei nicht:

  • <
  • >
  • &
  • #
  • :
  • Leerzeichen
  • Umlaute

Im Zweifel benenne ich den Punkt im Motoplaner, wie ich ihn haben möchte, der filtert alle ungültigen Zeichen aus. Das kann allerdings auch nach hinten losgehen, wenn die Bezeichnung danach nicht mehr lesbar ist.

Noch ein paar Worte zum Punkte setzen. Das das TourMate auch auf der geplanten Route fährt braucht man zusätzliche Punkte in der Route. Die kann man automatisch erstellen lassen, dann setzt MotoPlaner einfach in gleichen Abständen Punkte rein. Das gibt manchmal doofe Effekte beim Routen abfahren.

Ich setze diese Punkte selber. Damit sind es weniger, der Computer zerschießt mir nicht die Abbiegehinweise und ich kann noch Zusatzinformationen in die Route packen. Das wäre z. B. ein Hier_Foto_schiessen. Oder Hinweise zur Tour („Toller_Ausblick_links„). Einfache Punkte zur Festlegung der Route kann man kurz und gleich benennen („RP“ wie Routepunkt oder „DP“ wie Durchfahrtspunkt oder ganz anders). Man kann auch eine Abkürzung schreiben, die später automatisch ersetzt wird (z. B. mittels sed).

Punkte immer nach der Abbiegung setzen. Damit behält man die Abbiegehinweise. Wenn möglich die Punkte auch mit Abstand zu anderen Straßen, Feldwegen, oder ähnlichem. Die Karten und Berechnungen differieren, sodaß die Punkte, die im Internet direkt auf der Straße liegen, im TourMate ein paar Meter neben dran liegen können. Auf dem Feldweg; auf den man – wenn es sein muß mit äußerster Anstrengung, unter aufbietung aller Kräfte und ausnehmend hartnäckig – gelotst wird. Das ist in der Praxis sehr unschön, da es verwirrt und man manuell diesen Punkt aus der Route löschen muß um weiter zu fahren.

Die Punkte sollten auch wirklich auf der Straße und – bei großen Straßen – auf der richtigen Straßenseite gelegt werden. Der Motoplaner routed einen dort hin, wo der Punkt ist! Nicht da hin, wo man hin möchte. Da wird auch schon mal mit einer großen Schleife auf die andere Fahrspur gedreht.

Denkt immer dran: Der Algorithmus vom MotoPlaner rechnet anders als der vom TourMate. Sie haben auch wahrscheinlich anderes Kartenmaterial. Daraus ergeben sich Abweichungen. Wenn ihr dem TourMate also die Chance gebt anders zu Routen, wird er das tun!

Man kann zwei verschiedene Dateien auf das Navi speichern. Routen und Tracks im kml-Format, Version 4.2 und Tracks in gpx Dateien.

Nach dem Fertigstellen der Tour links im Menü als „NavGear TourMate MX-350“ (Das ist das Vorgängergerät), als „kml 4.2“ oder als „gpx“ Exportieren und herunterladen.

Strecken Nachbearbeiten

Es kann noch mal per Hand ein bisschen Nacharbeit geleistet werden. Die Route ist jetzt auf der Festplatte. gpx-Datei als auch kml-Dateien sind Textdateien. Also mit jedem beliebigen Texteditor bearbeitbar. Außerdem kann man die Dateien durch andere Programme weiterbearbeiten, einen Reisebericht erstellen, usw.

Strecken Mitschreiben

Es ist auch einfach möglich gefahrene Strecken mitzuschneiden. Das Gerät speichert dies im Verzeichnis /mnt/navi/mobilenavigator/save/profiles/01/track/. Das Format der Dateien ist allerdings binär (.trk).
Man kann diese aber leicht vom Gerät konvertieren lassen. Im Menü -> Fahrtenübersicht -> Fahrten exportieren kann man sie exportieren und anschliessend stehen sie als gpx-Dateien im Verzeichnis /mnt/navi/tracks zur weiteren Bearbeitung, Archivierung oder ähnlichem zur Verfügung.

Weitere Daten auf dem Navi

Eine kleine Recherche ergibt dann auch, wo man neue Stimmen, Fahrzeugbildchen und ähnliches ändern kann. Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt.

Favoriten und Sonderziele anpassen

Man kann eigene Favoriten und Sonderziele leicht selber einpflegen, sichern oder wiederherstellen. Dazu bearbeitet man die Datei /mnt/navi/mobilenavigator/save/profiles/01/user.upoi. Das ist eine csv-Datei mit DOS Zeilenenden. Der Spaltentrenner ist „|“ und die letzte Zeile ist

@My POI

. Leerzeilen sind nicht zulässig.
Die Spalten beinhalten wohl folgende Daten:

  1. Lfd. Nr.
  2. Ordner / Kategorie
  3. POI Name
  4. Icon(?)
  5. Nord Koordinate
  6. Ost Koordinate
  7. Landkartenname
  8. kein Text
  9. Landkartenname
  10. kein Text
  11. Postleitzahl
  12. Ort
  13. Straße
  14. Hausnummer
  15. Infofeld
  16. Telefonnummer
  17. Unbekannt

In Version >= 8.3 wird zum Abschluß der Zeile ein vertikaler Strich „|“ angefügt. In früheren Versionen nicht.
Jetzt ein paar Worte zu manchen Spalten.

Lfd. Nr.: Sollte sich hier eine Zahl wiederholen, wird nur der erste Eintrag verarbeitet. Alle anderen werden vom Gerät ignoriert.

Ordner / Kategorie: Diese Spalte ist interessant. Hier steht die Kategorie, unter welcher der Punkt gespeichert wird. Sie beginnt immer mit einem „@“, gefolgt von der Kategorie. Alle Einträge mit dem Wort @Favourites werden in den normalen Favoriten angezeigt. Alle anderen Begriffe erreicht man über die Sonderziele. Hier wird für alle Kategorien, die das Gerät nicht kennt ein Ordner angezeigt. Unterordner trennt man mittels „.“. Eine Mischung zwischen Unterkategorien und Einzeleinträgen erreicht man durch den endenden Punkt in der Kategorie (hier: Eintrag 5).
Dadurch werden die Kategorienamen und Einzeleinträge zusammen angezeigt. Ohne diesen abschließenden Punkt werden nur die Einzeleinträge angezeigt.

POI Name: Hier steht der Name, wie er im Gerät angezeigt wird. Über diesen Namen erfolgt auch die Sortierung im Gerät. Umlaute sind -zumindest in der deutschen Version- möglich.

Landkartenname
Ich habe die Version für Europa. Hier sind folgende Länder auf der Speicherkarte.

Land Kurz
Albanien _ALB
Andorra _AND
Belgien _BEL
Bosnien Herzegowina _BIH
Bulgarien _BUL
Dänemark _DEN
Deutschland _GER
Estland _EST
Finnland _FIN
Frankreich _FRA
Gibraltar _GIB
Griechenland _GRE
Island _ISL
Irland _IRL
Italien _ITA
Lettland _LAT
Liechtenstein _LIE
Litauen _LTU
Luxemburg _LUX
Kroatien _CRO
Malta _MLT
Mazedonien _MKD
Moldawien _MDA
Monaco _MON
Montenegro _CRG
Niederlande _NED
Norwegen _NOR
Österreich _AUT
Polen _POL
Portugal _POR
Rumänien _ROM
San Marino _SMR
Schweden _SWE
Schweiz _SUI
Serbien _SER
Slowakei _SVK
Slowenien _SLO
Spanien _ESP
Tschechien _CZE
Ukraine _UKR
Ungarn _HUN
Vatikan _VAT
Vereinigtes Königreich _GBR
Weißrussland _BLR

Der Inhalt einer Beispielhaften user.upoi ist hier (Die Adressen sind fiktiv und damit ungültig -werden also auch nicht gefunden):

1|@Favourites|Waldhaus zum Engländer||50.056150|9.312410|_GER||_GER||63869|Jakobsthal|||||||
2|@Kontakte|Hans Mueller||||_GER||_GER||12345|Stenkelfeld|Holzweg|13||||
3|@Kontakte|Hans Wurst||||_GER||_GER||12345|Stenkelfeld|Holzweg|17||||
4|@Kontakte|Olli Bergott||||_GER||_GER||12345|Stenkelfeld|Holzweg|19||||
5|@Arbeit.|Filiale 1||||_GER||_GER||12345|Stenkelfeld|Holzweg|54||||
6|@Arbeit.Kunde1|Geschäftsstelle1||||_GER||_GER||12345|Stenkelfeld|Holzweg|2||||
7|@Arbeit.Kunde1|Geschäftsstelle2||||_GER||_GER||12345|Stenkelfeld|Musterstraße|80a||||
8|@Arbeit.Kunde2|Geschäftsstelle1||||_GER||_GER||12345|Stenkelfeld|Musterstraße|2||||
9|@Arbeit.Kunde2|Geschäftsstelle2||||_GER||_GER||12345|Stenkelfeld|Holzweg|15||||
@My POI

Nach dem Einfügen eigener Favoriten braucht das Gerät erst mal ein bisschen Zeit „für sich“. Hier werden die Daten gegebenenfalls noch durch Geocoding und ähnliches aufgefüllt und sortiert. Je nach dem wie viele Favoriten man gespeichert hat, kann das auch schon eine ganze Zeit in Anspruch nehmen. Ausserdem werden ungültige Einträge kommentarlos gelöscht.Sollten vor den senkrechten Strichen Leerzeichen sein, wird die Datei vom Gerät verworfen und der Punkt Favoriten bleibt ausgegraut und inaktiv.

Startbildschirm ändern

Der Startbildschirm kann auch relativ leicht geändert werden. In der Datei Branding.zip gibt es das Verzeichnis ui_igo9_motorbike/320_240/loading.bmp. Das ist die Datei mit dem Startbildschirm.
Wichtig ist, daß man vorher eine Sicherung der Datei Branding.zip macht und die Abmessungen nicht ändert. In diesem Fall ist das Bild ein Bitmap in der Größe 320×240 Bildpunkte. Das kann man in jedem geeigneten Programm (z. B. gimp) bearbeiten und in dem Archiv sichern. Damit ist es geändert und wird beim Start angezeigt.

Gebäude in der Kartenansicht

Die Gebäude werden in der 3D-Kartenansicht automatisch angezeigt. Es bedarf hier keiner Anpassung einer Option. Ich habe auch bisher keine Option dafür gefunden.
Das einzige Problem ist, das man erst mal einen Fleck finden muß, für den Gebäudedaten in der Karte hinterlegt sind. Die Gebäude werden dann auch angezeigt. In Frankfurt am Main gibt es ein paar Gebäude in der Karte, habe ich gesehen. Über folgenden Link bekommt man eine Aufstellung über die Städte, für die Gebäude angezeigt werden: http://www.pearl.de/pdocs/PX4701_11_125775.pdf.
Höhendaten werden auch in der 3D-Ansicht angezeigt.

Links

In eigener Sache

Wie immer auch hier der Hinweis, daß ich mich über Feedback immer freue. Auch Hinweise auf Fehler habe ich gerne, dann kann ich die Verbessern.

Das Wissen in diesem Artikel ist teils nicht von mir. Ich habe es nur mit eingefügt. Der Dank und Credits dafür gehen natürlich damit auch an die originalen Urheber.

Dieser Artikel wird unregelmäßig aktualisiert. Je nach dem, was sich so neues auftut. Das Datum der letzten Aktualisierung steht oben in der Einführung, damit es gut sichtbar ist.

Jetzt viel Spaß damit.

3 Gedanken zu „Benutzung des TourMate SLX-350

  1. Eine echt hilfreiche Seite! Daumen hoch 😀

    Vielen Dank für die Blumen :-).


    Ich bin da noch nicht so firm drinne, aber müsste ich jetzt nicht irgendwo unter NAV. zugriff auf die Pois haben?

    Ja klar! Bei der Zieleingabe (Adresse suchen, Favoriten, Letzte Ziele, Sonderziele suchen, Koordinaten). Die Sonderziele sind die POI’s. Die liegen auch im Dateisystem (*.poi). Das sind aber binäre Dateien. Die sind nicht so einfach zu bearbeiten.


    Und noch eine andere Sache: Ich bekomme Karten angezeigt, aber Buildings, also die Gebäude die and den Straßenrändern stehen und mit denen Navgear geworben hat, sind nicht Vorhanden.

    Die sind bei mir auch nicht vorhanden. Da kann ich dir leider auch nichts zu sagen.

    Viel Spaß mit dem Gerät.

    Gruß Maschinenhans

  2. Hallo, wenn ich das so lese kann ich nur sagen.. Hut ab…:-)
    Vielleicht kannst oder ein anderer mit meinem derzeitigen Problem helfen.
    Pearl kann es leider nicht.
    Bei mir hat sich bei meinem slx 350 von heute auf morgen der Touch für die Settings verschoben. Kann nicht mehr auf die weiteren zugreifen.
    Alle versuche sind bis dato leider vergeblich.

    • Hallo Christin,

      danke sehr fuer das Lob.
      Leider kann ich dir da nicht weiterhelfen, ausser du probierst mal einen Factory Reset (Das Zuruecksetzen auf den Auslieferungszustand, oder du recherchierst noch mal in die Richtung „Display Kalibrierung unter Windows CE“. Das ist das Betriebssystem, auf dem die Navigation laeuft.

      Mit freundlichen Gruessen
      Maschinenhans

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